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 Betreff des Beitrags: Sammelthread: Tatort - Rezensionen zu Thriller und Grusel
BeitragVerfasst: 30. Nov 2010, 18:16 
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Admina
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Dank der Mutter meiner Patientin (auf diesem Weg mal ein lieber Gruß an Frau K., auch wenn sie das hier vermutlich eher nicht liest) verfüge ich zur Zeit über ein schier unerschöpfliches Potential an Büchern aus dem Thriller- und Gruselbereich. Seither vergehen die Nachtdienste wie im Flug.. :lol:
Daher werde ich hier immer mal wieder das eine oder andere Exemplar dieser Gattung vorstellen. Da dies ein Sammelthread werden soll, seit Ihr natürlich auch alle herzlich eingeladen, Rezensionen beizusteuern. Sehr freuen würde ich mich über Diskussionen zu den einzelnen Werken - dann aber vielleicht lieber in einem eigenem thread.
Genug der Rede, nun also los.


Jussi Adler-Olsen - Erbarmen
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Zum Inhalt:
Was tut man mit einem unbequemen Kriminalkommissar, der chronisch schlecht gelaunt ist, und dessen Hauptsorge der nächsten Zigarette und einem entspannenden Schläfchen gilt? Da man ihn nicht rauswerfen kann, befördert man ihn kurzerhand. So wird flugs ein neues "Dezernat Q" geschaffen, und Kommsar Morck wird sowohl Leiter als auch einziges Mitglied und erhält ein eigenes Büro mit unverbaubarem Blick auf die Kellerwand. Morcks erste Amtshandlung besteht darin, für sein Dezernat einen Assistenten für Putz- und Aufräumrbeiten einzufordern. So steht ihm bald darauf der Syrier Assad zur Seite.
Die Aufgabe des Dezernat Q besteht darin, alte ungelöste Fälle zu bearbeiten. Als es sich gar nicht mehr vermeiden lässt, greift Morck auf Assads Initiative zur ersten Akte - und landet mitten im Fall der Politikerin Merete Lynggaard, die 5 Jahre zuvor bei einem Ausflug auf einer Fähre verschwunden war. Die Ermittlungen waren eingestellt worden, da man schließlich davon ausgegangen war, dass sie dort durch einen Unfall ums Leben gekommen ist. Was ihr jedoch tatsächlich widerfahren ist, würde den Tod beinahe wie eine Gnade erscheinen lassen.

Kritik:
Zu dieser Geschichte habe ich, um sie mit meiner eigenen Meinung zu vergleichen, mehrere Leser-Kritiken gelesen. Ich hegte vom ersten Moment an Sympathien für den kauzigen Kommissar. Mag sein, dass er klischeehaft geschildert ist - ständig ist er genervt von seiner Exfrau und seinem pubertierenden Stiefsohn; zudem hat er nie verkraftet, dass bei seinem letzten Einsatz ein Kollege und Freund starb und ein anderer seither querschnittgelähmt im Krankenhaus liegt. Ich persönlich liebe dennoch solche Geschichten, in denen auch das Privatleben der Ermittler eine Rolle spielt. Seine Dialoge mit Assad, der bald viel mehr tut als den Wischeimer zu schwingen und sein unentbehrlicher Helfer wird, sind amüsant, so dass trotz der Härte der Geschichte eine Portion Humor nicht fehlt.
"Ein packender Thriller, der einen von der ersten bis zur letzten Seite fesselt" verspricht der Klappentext. Ich vermute, der Verfasser dieser Zeilen hat das Buch nie gelesen, denn von der ersten Seite an fesselt die Geschichte sicher nicht. Vielmehr plätschert die Geschichte zunächst so seicht dahin, dass ich bereits versucht war, es gleich wieder wegzulegen. Wer sich allerdings über die ersten Seiten rettet, wird mit einem spannenden Fall belohnt. Der ständige Perspektivwechsel vom Kommissar zu den Rückblicken auf Merete Lynggaard hält die Geschichte lebendig. Einige der Leser wünschten sich mehr Blut und mehr Tote, was ich so nicht betätigen kann.
Der dänsiche Autor Adler-Olsen gab mit diesem Buch Kommissar Morck seinen ersten Fall; ein zweiter ist bereits erhältlich, den ich auf jeden Fall auch lesen werde.

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 Betreff des Beitrags: Re: Sammelthread: Tatort - Rezensionen zu Thriller und Grusel
BeitragVerfasst: 28. Dez 2010, 13:45 
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Admina
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Sandra Brown - Eisnacht

Inhalt:
Lisa Martin triff sich mit ihrem Exmann, dem Polizeichchef Dutch, auf der ehemals gemeinsam genutzten Berghütte. Auf der Rückfahrt gerät sie in einen Blizzard und fährt noch dazu einen Mann an, der ihr unerwartet vors Auto springt. Da eine Weiterfahrt wetterbedingt mittlerweile unmöglich geworden ist, kehrt sie um und begibt sich mit dem verletzten Mann zurück auf die Berghütte. Sie stellt fest, dass sie dem Mann bereits einige Zeit zuvor auf einem Ausflug begegnet ist. Mit der Zeit steigt ein schauderhafter Verdacht in ihr auf: handelt es sich bei dem verletzten Ben Tierney um den Mann, der kürzlich 5 Frauen entführt - und vermutlich getötet - hat, und der als Markenzeichen jedes Mal ein blaues Band als Markenzeichen zurücklässt? Wird der Mann, der sie im Jahr zuvor fasziniert hat, ihr beistehen, oder ist sie eingeschlossen und von der Aussenwelt abgeschlossen an der Seite eines Mörders?

Kritk:
Ein gut geschriebenes und ambitioniertes Buch - vielleicht etwas zu ambitioniert. Die Idee als solche ist gut, und der Schreibstil ist sehr lebendig. Leider schafft Sandra Brown es nicht, zumindest mich vollständig zu überzeugen. Mittlerweile bin ich auch der Überzeugung, dass man Klappentexte verbieten sollte, denn durch die Ankündigung eines "überraschenden Endes" ist das Ende schließlich deutlich weniger überraschend.
Insgesamt dennoch ein netter Zeitvertreib für lange Winterabende, wenn auch kein wirklich großes Kino.

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 Betreff des Beitrags: Re: Sammelthread: Tatort - Rezensionen zu Thriller und Grusel
BeitragVerfasst: 28. Dez 2010, 14:49 
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Admina
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Cody McFadyen - das Böse in uns

Inhalt:
Der Einsatz von FBI-Agentin Smoky Barrett beginnt, als eine junge Frau namens Lisa während eines Fluges getötet wird. Brisant daran, und damit überhaupt erst ein Fall für Barrett, ist, dass es sich bei Lisa um die Tochter eines konservativen Kongress-Abgeordneten handelt, die ursprünglich als Sohn Dexter geboren wurde.
Der Mörder macht bald im Internet auf sich aufmerksam, erklärt, bereits in der Vergangenheit gemordet zu haben und kündigt an, solange weiter zu morden, bis das FBI ihm auf die Spur kommt und das Motiv für seine Morde errät.
Da jedes der Opfer ein Kreuz in den Körper implantiert bekommt, und alle Opfer zuvor Hilfe in der Kirche gesucht hatten, um zu einem geordneten Leben zurück zu finden, steht für Smoky bald fest, dass die Morde religiös motiviert sein müssen. Wer aber ist der Täter, der offenbar routiniert ist und keine brauchbaren Spuren hinterlässt? Er scheint ein Katz- und Maus-Spiel spielen zu wollen, den er wagt sich nahe heran und bietet dem Team um Smoky Barrett dennoch keine greifbaren Hinweise.

Kritik:
Dies war mein erstes Buch von Cody McFadyen, und schon jetzt steht für mich fest, dass seine Geschichten nur von Menschen mit eisernen Nerven und ohne empfindsamen Magen gelesen werden sollten. McFadyen kleckert nicht, er klotzt mit Aufbietung aller menschlichen Abgründe. Bereits auf den ersten Seiten erfahren wir grausige Details: Ein Serienkiller, auf den Smoky angesetzt gewesen war, war vor 3 Jahren in ihr Haus eingedungen, hat ihren Mann und ihre Tochter getötet, sie anschließend vergewaltigt und ihr die Hälfte ihres Gesichts zerschnitten, weshalb sie heute entstellt ist. Die Mutter ihrer Ziehtochter wurde ermordet, ihre Ziehtochter war 3 Tage lang an die Leiche der Mutter gefesselt. Mit solchen und weiteren grausigen Details geht es das gesamte Buch über weiter - um so erstaunter war ich zu lesen, dass McFadyen sich in diesem Band stark zurückgehalten haben soll mit der Schilderung der sonst üblichen Gemetzel.
Die in diesem Band geschilderte Geschichte ist spannend und gut erzählt. Smoky Barrett erscheint sympathisch, auch ihr Team, in dem es sehr menschelt, bringt frischen Wind in die Erzählung. Leider bleibt sie für mich ein wenig eindimensional, auch wenn der Autor sich redliche Mühe gibt, ihr Seelenleben zu schildern. Für meinen Geschmack ist sie zu sehr Superfrau, die auch nach einem solchen Schicksalsschlag natürlich nicht am Boden bleibt - trotzdem sie, wie der Autor sie selbst beschreiben lässt, in der schlimmen Zeit des öfteren "zur Visite bei Dr. Johnny Walker" war - und sogar ein neues Lebensglück findet.
Offenbar tun weniger Blutbad und mehr psychologisches Feingefühl McFadyens Geschichten gut. Sehr gut gefallen haben mir die Erwähnung einer Transsexuellen in einer konservativen Gesellschaft und die Auseinandersetzung mit der Kirche, die während des Lesens tatsächlich zum Nachdenken über Schuld und Sühne anregt. Er scheint sich die Kritiken an seinen vorherigen Bände zu Herzen genommen zu haben, und so tappen die sonst unerschütterlichen Meister-Ermittler in diesem Fall die längste Zeit über im Dunklen. Leider wird der Leser dadurch um die Möglichkeit betrogen, an den Ermittlungen teilzuhaben und dem Täter ebenfalls auf die Spur zu kommen.
Beim Lesen ist jedenfalls dennoch Gänsehaut garantiert. Wer es durchsteht, wird mit einer tollen Geschichte belohnt. Für meinen Geschmack dürfte es ruhig noch etwas weniger grauenvoll zugehen. Ich mag Grusel und Horror, aber ich muss mir nicht beweisen, wo meine Ekelgrenze liegt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Sammelthread: Tatort - Rezensionen zu Thriller und Grusel
BeitragVerfasst: 5. Jan 2011, 16:13 
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Patricia Lewin - Die letzte Schöpfung

Inhalt:
Ethan Decker, einer der besten Agenten der CIA, hat sich nach einem desaströsen Einsatz in die Wüste zurück gezogen. Eines Tages erscheint Anna Kelsey, ehemals Mitglied seines Teams, und bringt ihm zwei mysteriöse Kinder. Diese Kinder sind einer geheimnisvollen Insel entflohen und Anna Kelsey ist kurz darauf tot. Nun liegt es an Ethan diese Kinder vor einem unbekannten Feind zu beschützen und gleichzeitig das Geheimnis um die mysteriöse Insel zu lüften.

Kritik:
Das Buch liest sich schnell und flüssig. Und immer wieder gibt es abenteuerliche Wendungen. Interessant ist es dabei, zu erleben, wie alle Charaktere Pläne schmieden und dabei Dinge berücksichtigen, auf deren Beachtung ein Normalsterblicher gar nicht kommen würde. Das Buch lässt den Beruf des Geheimagenten in allen Farben schillern und ist eine Lektüre zum Festlesen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Sammelthread: Tatort - Rezensionen zu Thriller und Grusel
BeitragVerfasst: 26. Jan 2011, 11:00 
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Admina
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John Katzenbach - Der Professor

Inhalt:
Die zunehmende Vergesslichkeit und Desorientiertheit; Halluzinationen, in denen die verstorbenen Familienmitglieder erscheinen - all das hat der pensionierte Psychologieprofessor Adrian Thomas bereits seit Monaten an sich bemerkt. Die entgültige Diagnose, fortgeschrittene Demenz, mag für ihn daher niederschmetternd sein; überraschend kommt sie jedoch keineswegs. So beschließt er, seinem Leben selbst ein würdiges Ende zu geben. Ausgestattet mit einer Waffe begibt er sich also an den Rand eines Waldgebietes, als er eine verstörende Beobachtung macht: ein junges Mädchen läuft die Landstraße entlang, als ein Transporter neben ihr zu Stehen kommt, in dem ein junges Paar sitzt. Im nächsten Augenblick ist das Mädchen verschwunden - zurück bleibt eine rosafarbene Baseball-Kappe, die das Mädchen als Jennifer ausweist. Adrian fühlt sich verpflichtet, seine Beobachtung zu melden und informiert schließlich zögerlich die Polizei, unsicher, ob er seiner eigenen Wahrnehmung trauen kann. Terry Collins, Detective im zuständigen Polizeirevier, misst der Aussage des offensichtlich etwas verwirrten alten Mannes denn zunächst auch wenig Bedeutung zu - sie kennt Jennifer bereits von zwei vorherigen Ausreißversuchen und will daher die These von der Entführung nicht recht glauben. Also beginnt Adrian auf eigene Faust mit der Suche nach Jennifer, während er standhaft gegen die Symptome seiner Krankheit ankämpfen muss, die ihm stündlich mehr seines Denkvermögens und seiner Persönlichkeit raubt.

Kritk:
Für mich zählt dieses Buch definitiv zum Besten, was ich in diesem Genre bisher gelesen habe. Die Geschichte ist verstörend, ängstigend und geht unter die Haut, ohne, dass es dafür Fontänen von Blut und umherfligender Körperteile bedürfen würde. Besonders lobenswert finde ich, wie feinfühlig Katzenbach Einblick in die Seele der Charaktere liefert. Über der spannenden Geschichte um das Schicksal von Jennifer liegt ein ständiger Schatten von Traurigkeit und Melancholie, der den ehemaligen Professor Adrian begleitet. Beide Charaktere, Adrian ebenso wie Jennifer, sind so liebevoll detailliert beschrieben - man möchte sie retten, in den Arm nehmen, trösten und vor der bösen Welt retten, denn spätestens nach der Lektüre dieses Romans begreift man, dass sich selbst in einer beschaulichen Vorstadt hinter Verschlossenen Türen das unvorstellbar Böse verbergen kann. Da tut es der Qualität des Buches keinen Abbruch, dass Adrians nur für ihn sichtbare Begleiter bisweilen einen humoristischen Anstrich haben und der große Showdown etwas rambohaft daherkommt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Sammelthread: Tatort - Rezensionen zu Thriller und Gruse
BeitragVerfasst: 16. Apr 2011, 13:58 
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Gear & Gear - Der Schatten Gottes

Inhalt:
Auf grausame Art und Weise werden weltweit (also hauptsächlich in den USA) Anthropologen ermodet und ihre wissenschaftlichen Arbeiten vernichtet. Das FBI versucht gefährdete Personen, also alle die etwas von der Arbeit der Wissenschaftler wissen könnten, zu beschützen. Für Veronica Tremain und Scott Ferris beginnt der Alptraum mit dem Kind von Veronicas Bruder, mit dem etwas nicht zu stimmen scheint. Doch warum hetzt ein Killerkommando hinter dem vierjährigen Abel her?

Kritik:
Das Buch lebt von seiner blumigen Sprache ist auf jeden Fall ein Lesegenuss. Jedoch ist es inhaltlich ein echtes Monumentalwerk, denn die Verstrickungen der Personen in politische Hierarchien sind vielfältig und werden in ihrer ganzen Vielfalt dargestellt, was das Buch mitunter etwas langatmig wirken lässt. Das Buch ist allerdings schön in Kapitel untergliedert, die das Lesen angenehm gestalten und die Spannung bleibt das ganze Buch über aufrecht.

Mir persönlich schien das FBI ja eine patente Organisation zu sein, in der echte Profis arbeiten und alles Hand und Fuß hat. Im Laufe der Lektüre wird diese Einstellung widerlegt ... schade um die sympathischen Agenten in diesem Buch.


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 Betreff des Beitrags: Re: Sammelthread: Tatort - Rezensionen zu Thriller und Gruse
BeitragVerfasst: 19. Jun 2011, 02:54 
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Admina
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Cody McFadyen - der Menschenmacher

Inhalt:
David, Charly und Ally sind Waisenkinder - und sie werden alle von dem Mann adoptiert, den sie "Dad" nennen sollen. Ihr Problem: "Dad" hat es sich zur Aufgabe gemacht, sie nach Nietzsches Vorbild zum Übermenschen zu erziehen - mit Hilfe eines Gürtels und Zigarettenglut.
Nach Jahren der Folter und dragonischen Strafen gelingt es ihnen, sich von "Dad" und damit aus ihrem Gefängnis zu befreien. Sie gehen fortan eigene Wege, und jedem gelingt es unterschiedlich gut, das Erlebte zu verarbeiten.
30 Jahre später führt das Schicksal sie wieder zusammen. Alle 3 erhalten seltsame Post. Der Absender muss zumindest gut über "Dad"s damalige Aktivitäten informiert sein, und er lockt sie zurück an den Ort des Schreckens.

Kritik:
Ein neuer McFadyen - von den Fans mit Spannung erwartet, zumal über den Inhalt lange nichts bekannt wurde. Die großen Erwartungen wurden in meinen Augen entäuscht, um das gleich vorweg zu nehmen.
Literarisch betrachtet zählte MacFadyen mit Verlaub eh nie zu den Großen. Ein Reich-Ranicky würde sich sicher nicht mal die Mühe machen, ihn zu zerreißen.
Bisher habe ich seine Bücher aber trotzdem verschlungen. Die Geschichten werden in atemberaubendem Tempo erzählt, und mit den blutrünstigen Beschreibungen verhält es sich wie bei einem Autounfall: man kann nicht wegschauen.
Hier hat er sich aber meiner Meinung nach eindeutig übernommen. Never change a winning Team - daran hätte sich McFadyen besser auch hier gehalten und wäre weiter bei den Geschichten um Agent Barett geblieben. In dem Bemühen, der Geschichte einen intellektuellen Anstrich zu geben und ihr noch mehr überraschende Wendungen und neue Aspekte zu geben, verzettelt er sich gnadenlos. Er hinterlässt den Leser verwirrt, und zumindest mir verging irgendwann die Lust, diese ganzen verschlungenen Wege weiter nachzuverfolgen. Schade, denn die Idee ist nicht mal schlecht. Sie hat mich immerhin zu der psychologisch interessanten Frage gebracht: Kann man einem Menschen mit Folter eine Ideologie aufzwingen?

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 Betreff des Beitrags: Re: Sammelthread: Tatort - Rezensionen zu Thriller und Gruse
BeitragVerfasst: 3. Aug 2011, 20:39 
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Alex Berg,

Machtlos

Eine hamburger Anwältin macht sich morgens auf den Weg zum Flughafen: Valerie will in London ein Projekt vorstellen. Doch am Flughafen wird sie vom BND verhaftet und festgehalten. Ihr wird vorgeworfen, in ein Terror-Netzwerk verstrickt und selbst darin aktiv zu sein.
Dabei spielt ihre syrische Freundin Noor eine zentrale Rolle. Doch Valerie weiß nicht, ob es sich um ein Missverständnis, eine Verschwörung gegen die selbstbewusste und engagierte Freundin oder um eine große Enttäuschung bzgl. des Charakters der Syrerin handelt.
Schließlich überschlagen sich die Ereignisse und die Lage wird ernst.

Bewertung

Wider Erwarten hat mir das Buch gefallen. Der Schreibstil von Berg ist sehr angenehm, wenn auch nicht gerade das, was man unter einer literarischen Perle verstehen würde. Doch der Sprachfluss ist einwandfrei und die Handlung ist in den Worten gut, aber dezent verpackt.
Warum dann "wieder Erwarten"? Mir hat der Anfang des Buches nicht so gut gefallen. Er ist OK, nicht schlimm - aber eben wirklich 08/15 inklusive "geheimnisvoller Andeutung über zukünftige Ereignisse". Das Thema an sich ist ebenfalls heikel: Terrorismus ist in der Unterhaltungsliteratur inzwischen voll und ganz angekommen und es gibt viele Bücher, die nur deshalb geschrieben worden zu sein, um haltlosen Spekulationen Gehör zu verschaffen. Das ist hier nicht so. Obwohl der Roman in der realen Welt angesiedelt ist, wird doch schnell deutlich, dass er sich ausdrücklich in einem fiktiven Raum abspielt und es scheint auch so, als wäre sich der Autor dessen selbst bewusst. ;)

Was mir sehr gut gefallen hat, ist die Kritik am Umgang mit Terrorverdächtigen, deren Angehörigen und der Funktion von Politikern in diesem Zusammenhang. Trotzdem denke ich nicht, dass diese Kritik im Vordergrund steht: Berg wollte eine spannende Geschichte erzählen, die den Leser vielleicht auch etwas nachdenklich werden lässt. Das ist ihm sicherlich gelungen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Sammelthread: Tatort - Rezensionen zu Thriller und Gruse
BeitragVerfasst: 21. Sep 2011, 08:59 
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Elizabeth George,
Gott schütze dieses Haus

Der englische Adelige Lynley, der ohne Not bei Scotland Yard arbeitet, scheint die Perfektion in Menschengestalt zu sein. Und ausgerechnet mit ihm muss die überaus hässliche, "proletarische" Havers zusammenarbeiten.
Sie werden nach York geschickt, um einen Fall zu lösen, der auf den ersten Blick glasklar erscheint: Ein Mann wurde enthauptet, seine Tochter saß neben der Leiche und sagte nur "Ich war's.". Doch ihre Täterschaft scheint immer unrealistischer und nach und nach ergeben sich allerhand Verwicklungen und Hintergründe...

Bewertung

Der Roman ist aus den 80ern und neu aufgelegt worden. Schon alleine das ist relativ bemerkenswert, da gerade Krimis oft eher als Wegwerfliteratur gehandhabt werden: Einmal lesen, fertig. Auf das Jahr wurde ich aufmerksam, als darüber stolperte, dass der Inspector im Auto eine Audiokassette wechselt... ;)
Das Buch ist gut geschrieben und bis auf die Kassetten-Geschichte ziemlich zeitlos - sowohl auf die Umsetzung, als auch auf die Tat und ihre Hintergründe bezogen.
Anstatt eine 08/15-Nummer herunterzuleihern, überrascht der Roman mit Einfallsreichtum und einem Liebevollen Charakterdesign: Die Charaktere sind plastisch, besitzen ein Eigenleben und sich durch und durch Menschlich. Es gibt keine Schwarz-Weiß-Zeichnungen sondern das lebensnahe Gemisch mit all seinen Grautönen.
Ob die Auflösung des Falles wirklich so hätte sein müssen, weiß ich nicht. Sie scheint mir aber insofern bemerkenswert, alsdass ich zumindest über Derartiges eher in "neuer" Literatur stoße.

Auch hier muss sich jedoch jeder sein eigenes Bild machen; mir hat der Roman insgesamt jedenfalls gefallen und es gibt kaum etwas, das ich daran auszusetzen habe.

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 Betreff des Beitrags: Re: Sammelthread: Tatort - Rezensionen zu Thriller und Gruse
BeitragVerfasst: 8. Okt 2011, 19:15 
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Kathy Reichs,
Lasst Knochen sprechen

Die forensische Anthropologin Tempe Brennan wird in Ermittlungen um rivalisierende Outlaw-Motorradclubs verwickelt. Sie meldet sich zu diesem Arbeitsbereich freiwillig, als ein kleines Mädchen als Kollateralschaden in diesem Bandenkrieg stirbt. Neben den neuen Verwicklungen kommen jedoch auch längst vergangene Morde wieder ans Tageslicht.
Gleichzeitig muss Tempe ihr Privatleben meistern – nachdem der Beamte, mit dem sie liiert ist, wegen Drogenhandels festgenommen wird und ihr Neffe bei ihr auftaucht. Zu allem Überfluss scheint auch bei ihm einiges in Schieflage geraten zu sein...

Bewertung

Der Roman ist aus der Ich-Perspektive erzählt, verschont den Leser jedoch mit pathetischen inneren Monologen und zeigt stattdessen sehr anschaulich Fachliches und Emotionales. Die Handlung ist spannend und realistisch. Besonders hervorzuheben ist, dass sie sich auf real existierende Behörden, Clubs und Orte bezieht. Dieses „Es-könnte-so-stattgefunden-haben“ macht einen Großteil des Reizes des Buches aus.
Die Dialoge sind gelungen, haben jedoch nicht die tragende Rolle. Die Geschichte lebt von Aktion und Reaktion und räumt diesen entsprechend sinnvoll den meisten Platz ein.
Wie für dieses Genre üblich ist der Titel nichtssagend und hat kaum etwas mit dem eigentlichen Thema des Romans zu tun. Er mag „cool“ klingen, hat aber keinerlei Funktion – und wenn man sich die anderen Titel ansieht, geht er einfach nur noch auf die Nerven.
Genauso auf die Nerven geht beim Lesen der Übersetzung der Umgang mit Abkürzungen: 1.) Abkürzung, 2.) Bedeutung der Abkürzung in der Originalsprache, 3.) Übersetzung der Bedeutung. Sehr kunstvoll, wirklich...
Das Buch bietet nette Unterhaltung für zwischendurch, sehr viel mehr jedoch auch nicht. Beim Lesen musste ich feststellen, dass ich den Roman schon einmal gelesen hatte; allerdings konnte ich zu keinem Zeitpunkt sagen, wie es weitergeht. Abgesehen von einem Deja-Vu-Gefühl beim Lesen und dem zweifelsfreien Wiedererkennen des Titelbildes, machte das jedoch keinen Unterschied. Ich denke, das spricht für sich.

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 Betreff des Beitrags: Re: Sammelthread: Tatort - Rezensionen zu Thriller und Gruse
BeitragVerfasst: 10. Dez 2011, 11:37 
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John Katzenbach,
Der Professor

Ein Psychologieprofessor im Ruhestand leidet an beginnender Demenz in einer selten(er)en Form. Ein 16-Jähriges Mädchen wird entführt. Ein seltsames, krankes Pärchen, das mit dem Kind seine Spielchen spielt - und nebenbei jede Menge Geld verdient. Eine Polizistin, die normalerweise Standard-Fälle bearbeitet, ermittelt, da das Mädchen eine bekannte Ausreißerin ist.

Bewertung

Das Buch war mal wieder ein Bahnhofs-Kauf, wie ich gestehen muss: Ich war auf der Suche nach etwas Anspruchslosem, was man mal eben und mal eben nebenbei lesen kann. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht.
Der Autor war mir bislang vollkommen unbekannt, aber er hat eine angenehme Art, zu schreiben. Aufgrund des einfach gehaltenen Stils ist es kein Problem, das Buch im "Schnelldurchlauf" zu lesen, was ich in diesem Fall auch getan habe. ;)

Die Handlung ist etwas zu vorhersehbar, obwohl sie das gerade nicht sein soll. Im Gegenteil, es wird immer wieder hervorgehoben, wie unvorhersehbar die Inszenierung (durch die Entführer, also innerhalb der Geschichte) alles doch sein soll, dass man "verrückt" sein muss, um dahinter zu steigen... Naja. Die Handlung ist äußerst vorhersehbar und weicht kaum von dem ab, was man sich im Prinzip bereits nach den ersten ~50 Seiten denken kann.

Trotzdem hat der Roman auch seine Stärken. Er ist sehr stimmungsvoll gehalten und entfaltet eine gewisse Atmosphäre, die auch beim schnellen Lesen nicht verloren geht. Einige Details sind tatsächlich nicht vorhersehbar, obwohl es wie gesagt sehr viele dann doch sind.

Der Roman hat das Attribut "Psychothriller", wie ich im Nachhinein festgestellt habe. Nun gut, es ist eben eine Modebezeichnung, die hier auch durchaus zutrifft. Vor allem ist die Thematik jedoch sehr reißerisch gehalten. Angesichts der Tatsache, dass es sich zwar um mögliche, aber doch verhältnismäßig seltene Geschehnisse handelt, stellt sich die Frage, ob man Bücher dieser Art wirklich in dieser Masse braucht. "Der Professor" ist nicht das Schlechteste, eigentlich sogar recht gut, doch es hebt sich auch nicht wirklich ab.

Fazit: Das Buch ist gut geeignet, um es zwischendurch zu lesen (diesen Zweck hat es bei mir vorbildlich erfüllt), aber man verpasst nichts Großartiges, wenn man es nicht kennt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Sammelthread: Tatort - Rezensionen zu Thriller und Gruse
BeitragVerfasst: 13. Dez 2011, 22:03 
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Jean-Christophe Grangé,
Die purpurnen Flüsse

Ein etwas verwegener Ermittler der Polizei Marke "knallhart" wird in ein kleines beschauliches Städtchen geschickt, um dort einen Mord aufzuklären, bei dem die Leiche nach einem bestimmten Schema verstümmelt wurde. Parallel dazu versucht ein anderer Kriminalbeamte herauszufinden, was es mit dem Einbruch in ein Grab und eine Schule auf sich hat. Beide Fälle verweben sich rasch und schon bald taucht eine weitere Leiche auf.

Bewertung

Ich weiß nicht, wie oft mir gesagt wurde, dieses Buch müsse ich unbedingt lesen. Begeistert wurde von der Spannung geschwärmt, von dem "genialen Machwerk"... Ich frage mich, ob ich wirklich das selbe Buch gelesen habe.
Aber das Positive vielleicht zuerst: Die Charaktere sind sehr gut dargestellt, allerdings auch recht klischeebehaftet. (Wollte ich nicht zuerst nur das Positive schreiben? Na, egal.) Einerseits haben sie also durchaus Tiefe, andererseits auch eine gewisse Plätte, die man auch aus vielen anderen Romanen dieses Genres kennt.
Die Handlung ist sehr vorhersehbar und damit absolut nicht spannend. Das Einzige, was mich wirklich gefesselt hat, waren die kleinen Details in Bezug auf die Charaktere - denn einige Interessante gab es durchaus. ;) Die Auflösung ist ebenso vorhersagbar wie der Rest, banal und bedient sich altbekannter Klischees und Leitmotive.
Dennoch ist der Roman durchaus gut geschrieben und bekommt von mir das Etikett "ganz nett für zwischendurch, aber etwas Anderes hätte es auch getan". Was an dem Buch so toll sein soll verstehe ich unterm Strich wirklich nicht, da es sich nicht wirklich abhebt und eher im Einheitsbrei verschwindet. "Schlimm" ist es jedoch auch nicht, denn ich habe es immerhin zu Ende gelesen. ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Sammelthread: Tatort - Rezensionen zu Thriller und Gruse
BeitragVerfasst: 11. Mär 2012, 14:59 
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Frances Fyfield,
Rabenbrut

Sarah Fortune ist das, was man als "Flittchen" bezeichnet - aber eine gestandene Frau mittleren Alters. Sie lebt in einem Haus, das allerhand seltsame Leute mit Geld anzieht. So auch einen ehemaligen Geschäftsmann in Rente, der sich als Hobby-Maler versucht, mit seiner jungen Frau und merkwürdige chinesische Mieter, die seltsame Pakete bekommen und ihr Dienstmädchen schlecht behandeln.
Als der Hobby-Maler eines Tages an einer Klippe sitzt und zeichnet, wird er Zeuge davon, wie eine junge Frau buchstäblich über seinen Kopf hinweg hinab stürzt und stirbt.

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"Rabenbrut" ist als Kriminalroman ausgelegt und wird auch als solcher bezeichnet; allerdings handelt es sich um einen sehr ungewöhnlichen Krimi, der keineswegs einem 08/15-Schema folgt.
Die Charaktere stehen eindeutig im Vordergrund - die oben genannten sind nur einige davon. Sie alle aufzuzählen und auch nur kurz zu charakterisieren würde den Rahmen sprengen. Dennoch ist der Roman keineswegs "figurenüberladen" sondern sehr übersichtlich zu lesen; die einzelnen Charaktere werden gekonnt eingeführt und ihr Wesen wird sehr gut veranschaulicht. Jeder hat seine Eigenarten, Macken und Besonderheiten und in gewisser Weise faszinieren und überzeugen alle.
Die zahlreichen Nebenhandlungen kommen nicht zu kurz und sind sinnvoll miteinander verwoben. Dadurch wird das Buch zu einem facettenreichen Werk, dass sich für den Leser nach und nach zusammensetzt.

Es kommen mehrere Erzählperspektiven zum Einsatz, wobei sich alle voneinander unterscheiden: Nicht nur inhaltlich, sondern auch sprachlich und stilistisch. Dennoch ist das Buch durchgehend flüssig zu lesen und hat seinen ganz eigenen Charme.

Ich habe es nicht nur ein Mal gelesen; der erste Lesedurchgang ist schon ziemlich lange her - damals habe ich leider ziemlich viel vergessen und wusste nur noch den groben Inhalt und dass mir das Buch sehr gut gefallen hatte. Umso mehr habe ich mich natürlich gefreut, als ich zufällig darüber gestolpert bin und es wiedererkannt habe. Alleine der Umstand, dass man sich an ein Buch über einen längeren Zeitraum erinnert, hat denke ich einen gewissen aussagewert. ;)

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